Nachhaltigkeit / Soziales

Nachhaltigkeit / Soziales

Nicht wegsehen!

So helfen Sie mit, Kinder in Urlaubsländern vor sexueller Gewalt zu schützen.

Der ÖRV bekennt sich zu seiner gesellschaftlichen Verantwortung und zeigt offensiv die moralische Verurteilung der sexuellen Ausbeutung von Kindern und Jugendlichen.

Der Videospot „Witness“ soll Reisende und darüberhinaus möglichst viele Menschen mit der Botschaft „Nicht wegsehen“ für das Thema erreichen und sensibilisieren.

Wir können sexuellen Missbrauch von Kindern verhindern, wenn wir „Nicht wegsehen“.

Mit dem Erklärfilm „Nicht Wegsehen“ wollen wir Reisende und alle in der Tourismusbranche Beschäftigten informieren und sensibilisieren. ALLE sollten nicht wegsehen, sondern aktiv werden – denn Täter sind nicht unsichtbar. Jeder Reisende kann einen Beitrag für mehr Kinderschutz in Urlaubsländern leisten!

 

Downloads

Sensiblisierungsspot „Missbrauch verhindern – nicht wegsehen“

Sensibilisierungsspot „Seine Tochter? – Nicht wegsehen“    

Erklärvideo „Nicht wegsehen“

 

Folder „Kleine Seelen, große Gefahr“

12 weitverbreitete Irrtümer

ÖRV Bekenntnis Kinderschutz

ECPAT e-Learning Tool

Gehen Sie einfachauf „www.childprotection-tourism.org“ und registrieren Sie sich unter dem „login“-Button.

Erläuterungen und Infofolder

e-Learning Tool – www.childprotection-tourism.org

Information
www.ecpat.at, www.ecpat.net,
www.thecode.org
Email : info@ecpat.at
Telefon: +43 1 293 16 66

Kinderrechte und Kinderschutz im Tourismus

Kinderarbeit im Tourismus ist in vielen Regionen der Erde weit verbreitet. Vielfach werden Kinder auch sexuell ausgebeutet – von TouristInnen und Einheimischen. Daher kommt es in Tourismusdestinationen häufig auch zu Kinderhandel. Damit wird klar gegen die Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen verstoßen. Wie können Reiseveranstalter zum Schutz der Kinderrechte beitragen? Und was kann ich selbst als Reisende/r tun?

Diese Fragen beantwortet das Video kurz und bündig in 3 Minuten.

e-learning-tool Menschenrechte im Tourismus

Was können Reisebüros und Reiseveranstalter tun, um sich für die
Einhaltung des Menschenrechte im Tourismus einzusetzen, um welche
Information brauchen die Mitarbeiter?
Zur Unterstützung der unternehmensinternen Bildungsmaßnahmen zu Menschenrechten hat der Roundtable für Tourismus ein kostenlos zugängliches Online-Training für Fachkräfte von Tourismus-unternehmen, insbesondere für Reiseveranstalter, entwickelt:
Mit dem Online-Training lernen die Lernenden den internationalen
Menschenrechtsrahmen und die Erwartungen an (ihr) Unternehmen kennen. Sie werden sensibilisiert für die menschenrechtlichen Konfliktfelder ihrer Unternehmenstätigkeit. Darüber hinaus werden sie befähigt, Lösungsstrategien zu finden und die richtigen Entscheidungen zu treffen.

Hier geht es direkt und ohne Anmeldung zu den e-Learning-Modulen:

Kompaktkurs

Vertiefungskurs

 

Der „Roundtable Menschenrechte im Tourismus“

Diese Multistakeholder-Initiative unterstützt Unternehmen der Reisebranche mit Tools für die Praxis und dem Austausch von Know-how bei der Entwicklung und Integration der menschenrechtlichen Sorgfalt im touristischen Management. Zudem werden Unternehmen, Reisende, Medien, Investoren, Lehrfachkräfte und Studierende sowie politisch Verantwortliche für die Einhaltung der Menschenrechte im Tourismus sensibilisiert.

www.menschenrechte-im-tourismus.net

Handlungsempfehlungen

Kontaktstelle des „Roundtable Menschenrechte
im Tourismus“
für Österreich

Naturfreunde Internationale
Tel.: +43 (0)1 892 38 77 22
E-Mail: cornelia.kuehhas@nf-int.org

2015 unterzeichnet ÖRV Commitment

Als erstes Unternehmen der Tourismusbranche in Österreich unterzeichnete im Juni 2015 der Österreichische Reise-Verband (ÖRV) das Commitment für den Beitritt zum „Roundtable Menschenrechte im Tourismus“ und bekennt sich damit zu seiner Verantwortung für die menschenrechtliche Sorgfalt.

„Wir begrüßen die Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte des UN Menschenrechtsrats und bekennen uns zu unserer menschenrechtlichen Verantwortung und Sorgfaltspflicht im Tourismus“, erklärte Dr. Josef Peterleithner, Präsident des ÖRV, bei der Unterzeichnung des Commitments des Roundtable Menschenrechte im Tourismus im Rahmen der Fachbesuchertage der Ferien-Messe Wien. „Menschenrechte sind kein neues Thema im Tourismus, aber sie sind ein Thema, bei dem die Branche gefordert ist, neue Wege zu beschreiten“, ist Peterleithner überzeugt. „In unserer Tätigkeit im Tourismus arbeiten wir täglich für und mit Menschen. Es liegt daher im Interesse unserer Kunden, Geschäftspartner, der Menschen in den Zielgebieten und auch in unserem eigenen Interesse, dass durch unsere Geschäftstätigkeit keine Menschenrechte verletzt werden.“

Menschenrechte achten – auch im Tourismus
Der ÖRV ist das erste Unternehmen der Reisebranche in Österreich, das dem „Roundtable Menschenrechte im Tourismus“ beitritt. Der Roundtable ist eine Multi-Stakeholder-Initiative, die sich seit Oktober 2012 für die Achtung der Menschenrechte im Tourismus einsetzt.

Die Naturfreunde Internationale (NFI) ist Gründungsmitglied und Kontaktstelle in Österreich. „Der Roundtable ist Impulsgeber für Unternehmen, Organisationen und Institutionen, die sich für die Einhaltung der Menschenrechte im Tourismus einsetzen“, erklärt Cathrine Schwenoha, Verantwortliche für den Bereich Nachhaltiger Tourismus der NFI. „Wir freuen uns über dieses öffentliche Bekenntnis des ÖRV zur Achtung der Menschenrechte und begrüßen den ÖRV herzlich als neues Mitglied des Roundtables.“

 

Das Angebot des „Roundtable Menschenrechte im Tourismus“ umfasst:

  • Das Commitment – ein öffentliches Bekenntnis zur menschenrechtlichen Sorgfalt.
  • Den Leitfaden – er unterstützt bei Entwicklung und Umsetzung einer betrieblichen Nenschenrechtsstrategie.
  • Das Online-Training – zur Weiterbildung von Führungs- und Fachkräften in Sachen Menschenrechte.

 

Nähere Informationen und kostenlose Materialien (Deutsch/Englisch) www.menschenrechte-im-tourismus.net

ÖRV Nachhaltigkeitumfrage

Der Österreichische ReiseVerband führte in Zusammenarbeit mit der BEST-Sabel-Hochschule Berlin die größte jemals stattgefunden online-Befragung unter allen österreichischen Reisebüros durch.

Mit 395 von 2157 Reisebüros war die Rücklaufquote von 18,3% ausgesprochen erfreulich. „Ziel der Befragung war es, einen repräsentativen Überblick zum Stellenwert von Nachhaltigkeit in den österreichischen Reisebüros zu erhalten und mit dem Ergebnis einer gleichen Umfrage vorigen Jahres in Deutschland zu vergleichen“, so Dr. Josef Peterleithner, Präsident des Österreichischen ReiseVerbandes (ÖRV). Immerhin für 61 % der antwortenden Reisebüros hat Nachhaltigkeit laut eigenen Angaben inzwischen eine große bis sehr große Bedeutung. Damit ist die Bedeutung der Nachhaltigkeit auch um 20 % höher als bei den deutschen Nachbarn. Auch glauben 33 % der Reisebüros, dass die Nachfrage nach Nachhaltigkeit in den letzten 3 Jahren gestiegen ist. Gleichzeitig ist aber die konkrete Nachfrage nach nachhaltigen Reiseangeboten auch in Österreich noch eher verhalten. Nur 9 % der österreichischen Reisebürokunden fragen daher konkret nach solchen Produkten nach, wobei hier im Vordergrund stehen: Natur- und Wanderreisen 34%), Fahrradreisen (23%) und Ökohotels/Biohotels 18%). Kompensationsmöglichkeiten wie sie z.B. MyClimate anbieten, werden nur von 10 % der Reisebürokunden angenommen, davon sind aber  86 % Geschäftsreisekunden.

Ein entsprechender Aufholbedarf besteht hinsichtlich der Schulung der Agents, da immerhin 89% der österreichischen Reisebüros sich hinsichtlich Nachhaltigkeitsthemen nur bedingt gut vorbereitet fühlen. „Es ist noch viel Luft nach oben in Sachen Nachhaltigkeitsengagement der Touristikbranche“, so Dr. Ines Carstensen, Professorin und Projektleiterin an der BEST-Sabel-Hochschule Berlin.

„Nachhaltige“ Hemmschuhe im Kundengespräch sind das mangelnde Interesse des Kunden (64%), das Kundeninteresse nur beim Preis liegt (53%) oder Informationen zum Thema Nachhaltigkeit fehlen (40%)

„Wir wollen künftig an dem Thema Bewusstsein für Nachhaltigkeit verstärkt arbeiten. Die Studie wird den teilnehmenden Betrieben zur Verfügung gestellt und  die Ergebnisse in den diversen ÖRV-Ausschüssen thematisiert“, so Dr. Walter Säckl, Generalsekretär des ÖRV. Überlegt wird auch, ob in absehbarer Zeit den Reisebüros ein eigenes Online-Schulungstool zum Thema Nachhaltigkeit zur Verfügung gestellt wird.

 ÖRV Umfrage Nachhaltigkeit  – Ergebnisstudie

KlimaLink

Starke Allianz für die Sichtbarkeit des
Klima-Fußabdrucks von Reisen: Reiseunternehmen und –
verbände gründen KlimaLink

Die digitale Bereitstellung von Daten zu Treibhausgasemissionen für die Reisebranche auf Basis eines verlässlichen, einheitlichen Standards – dies ist das Ziel der 22 Gründungsmitglieder des
neuen Vereins „KlimaLink“, der jetzt im Klimahaus Bremerhaven gegründet wurde.
Der Klimawandel ist in vollem Gange, die Notwendigkeit Treibhausgasemissionen zu reduzieren, ist dringender denn je. Die Tourismusbranche will und wird hier eine aktive, gestaltende Rolle einnehmen.
Die Unversehrtheit der Natur und Lebensbedingungen in den Zielgebieten ist Existenzgrundlage für die Reisewirtschaft. Während Reisen in Schwellen- und Entwicklungsländern einerseits einen erheblichen Beitrag zu Wertschöpfung, Sicherung von Arbeitsplätzen und sozialer Stabilität leistet, trägt die Branche
andererseits mit rund acht Prozent aller Emissionen weltweit zur globalen Erwärmung bei.
Um Transparenz für Reiseveranstalter, Vertrieb und Reisende hinsichtlich der klimaschädlichen Emissionen der angebotenen Reisen zu erreichen, ist ein einheitlicher Standard zur Berechnung des CO2e-Ausstoßes erforderlich. Ziel ist, Emissionsdaten auf Basis eines einheitlichen CO2eBerechnungsstandards digital bereitzustellen und diese Daten regelmäßig weiterzuentwickeln und zu aktualisieren. Emissionsdaten für alle relevanten Reisebestandteile (Flug, Hotel, Kreuzfahrt, Zug, Bus, Auto) sollen in einer einzigen Datenquelle (One-Stopp-Plattform) für Unternehmen, aber auch für die Reisenden verfügbar gemacht werden.

Der Verein KlimaLink ist aus dem Branchenprojekt „Klimabewusst reisen“ von Futouris hervorgegangen, in dem eine erste Fassung der gemeinsamen Berechnungsgrundlage für Reise-Emissionen erarbeitet wurde.

Als Gründungsmitglieder von KlimaLink engagieren sich neben Futouris die wichtigsten Reiseverbände der DACH-Region Deutscher Reiseverband (DRV), Österreichischer ReiseVerband (ÖRV) und Schweizer Reise-Verband (SRV), der Verband Internet Reisevertrieb (VIR) sowie die Reiseunternehmen AERTicket, AER Kooperation, Amadeus, CHAMÄLEON, DER Touristik, FTI Group, Gebeco, Hotelplan Group, Lufthansa City Center, midoco, OLIMAR Reisen, QTA, Studiosus, TourCert und TFC Airlebnis. Auch die Klimaschutzorganisationen atmosfair und myclimate sind Gründungsmitglieder von KlimaLink und unterstützen die Initiative mit ihrer fachlichen Expertise.

 

 

Walter Säckl, Generalsekretär des ÖRV: „Durch den verlässlichen Standard beim CO2-Reisefußabdruck werden Reisende in die Lage versetzt, die Klimawirkung ihrer Reise zu erkennen und dies bei ihrer
Reiseentscheidung zu berücksichtigen. Reiseveranstalter können ihr Produktportfolio gezielt klimafreundlicher gestalten. Das Reisebüro kann Kundinnen und Kunden entsprechend beraten und den Urlaub so klimaschonend wie möglich zusammenstellen.“

Lucienne Damm, Vorstandsvorsitzende Futouris: „Unser Branchenprojekt „Klimabewusst reisen“ möchte
einen Veränderungsprozess in der Reisebranche anstoßen und wir sind begeistert, dass dies auf so
großen Zuspruch in der gesamten Branche gestoßen ist und jetzt 22 Unternehmen und Verbände
gemeinsam „KlimaLink“ aus der Taufe heben konnten. Danke an alle Gründungsmitglieder für das
überwältigende Engagement! Alle weiteren Akteure der Branche möchten wir herzlich eingeladen, bei KlimaLink mitzuwirken“
Bei der Gründungsversammlung in Bremerhaven wurde Swantje Lehners (Futouris) zur
Vorstandsvorsitzenden von KlimaLink gewählt. Die Position des stellvertretenden Vorsitzenden
übernimmt Ralf Hieke (DRV) und Pascal Zahn (Olimar) wird Finanzvorstand.
Im Laufe des Jahres 2023 werden die Entwicklung des IT-Systems für die digitale Bereitstellung der
Emissionsdaten umgesetzt und bereits erste Praxistests möglich sein. 2024 wird die KlimaLink-Plattform der gesamten Branche zur Verfügung stehen.