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Secure Flight Passenger Data für USA Flüge


Die Aufforderungen der Airlines, dass Reisebüros künftig bei Reisen von und in die USA die so genannten Secure Flight Passenger Data (SFPD) in die Buchung eintragen sollen, sorgt im Vertrieb für beträchtliche Unruhe.


Die Aufforderungen der Airlines, dass Reisebüros künftig bei Reisen von und in die USA die so genannten Secure Flight Passenger Data (SFPD) in die Buchung eintragen sollen, sorgt im Vertrieb für beträchtliche Unruhe.

Die Verpflichtung obliegt einzig und allein den Fluggesellschaften, allerdings haben die Reisebüros ein beraterisches und dienstleistungsorientiertes Interesse gegenüber ihren Kunden, diesen ihre Reise so reibungslos wie möglich zu gestalten.

Eine Empfehlung, ob ein Reisebüro die "Secure Flight Passenger Data" (SFPD) erfassen soll oder nicht, wird der ÖRV nicht abgeben. Prinzipiell muss jedes Büro vor dem Hintergrund der eigenen Prozesse und wirtschaftlichen Grundlagen die Entscheidung treffen, ob es die Datenerfassung als Kundenservice vornimmt oder nicht. Gegen eine Empfehlung bzw. eine Entscheidung für das Erfassen dieser Daten sprechen haftungsrechtliche Gründe. Hannes Schwarz, Leiter des Flugausschusses, protestiert im Namen alles Reisebüros, dass es nicht mehr widerspruchslos hingenommen wird, wenn die Airlines Dienstleistungen an die Reisebüros auslagern und gleichzeitig keinerlei Bereitschaft besteht, die den Reisebüros dadurch entstehenden Kosten auch nur irgendwie abzugelten.