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Reiseverkehr normalisiert sich

Reiseverkehr normalisiert sich

Die Stunde der Reisebüros – Pauschalreisende im Vorteil

Tausende von Urlaubern konnten in den vergangenen Tagen wie geplant von Österreich aus ihren Urlaub wieder antreten. Auch die im Ausland gestrandeten Reiseveranstaltergäste sind wieder in Österreich gelandet. Wer eine Pauschal-, Baustein, oder Individualreise oder ein Flugticket bei Reisebüros oder Reiseveranstalter gebucht hatte, war eindeutig im Vorteil. Wie ÖRV Präsident Mag. Norbert Draskovits beim 50. ÖRV Kongress in Bad Mitterndorf betonte, war es eindeutig die Stunde der Reisebüros und er bedankte sich ausdrücklich bei den Mitarbeitern der Reisebüros, Reiseveranstalter und Airlines, die sich in den vergangenen Tag rund um die Uhr bemühten, und alles Mögliche und Unmögliche versucht haben, gestrandete Urlauber heimzubringen, bzw. Urlauber umzubuchen und Alternativen anzubieten.

Wie Draskovits weiter betonte, funktionierte das Krisenmanagement der Reisebranche ausgezeichnet; schwere Mängel waren jedoch bei den Behörden, insbesondere den EU-Behörden festzustellen, wo massiver Handlungsbedarf besteht. Leidtragende waren die Kunden und die Touristikbranche, die in diesen Tagen massive Verluste hinnehmen musste.

Auch Dr. Gunther Hölbl, Vorsitzender der ÖRV Touristikausschusses, betonte, dass Urlauber und Geschäftsreisende aufgrund der aktuellen Ereignisse gut beraten sind, wenn sie ihre Reisen über Reiseveranstalter und Reisebüros buchen. Die Vorteile des Reisebüros für den Konsumenten als kompetenter Partner, der seinen Kunden mit Beratungs-Knowhow, Erfahrung und Flexibilität zur Verfügung steht, kamen gerade in der Krisensituation voll zum Tragen. Eine Dienstleistung, die im Übrigen wie zuletzt durchgeführte Untersuchungen gezeigt haben, nicht nur mehr Sicherheit bietet, sondern in den meisten Fällen auch billiger ist als im Internet. Auch in finanzieller Hinsicht ist das Risiko bei einer Veranstalterreise deutlich geringer als bei einer selbst organisierten Reise. Reisende müssen zwar auch bei einer Reiseabsage wegen höherer Gewalt mit einer Eigenbeteiligung rechnen. Aus Kulanz haben aber zahlreiche Veranstalter Mehrkosten für Übernachtungen übernommen. Gesetzlich verpflichtet waren die Veranstalter dazu meist nicht.