SOZIALES ENGAGEMENT

 e-learning-tool Menschenrechte im Tourismus

 

Was können Reisebüros und Reiseveranstalter tun, um sich für die Einhaltung des Menschenrechte im Tourismus einzusetzen, um welche Information brauchen die Mitarbeiter? 

Zur Unterstützung der unternehmensinternen Bildungsmaßnahmen zu Menschenrechten hat der Roundtable für Tourismus ein kostenlos zugängliches Online-Training für Fachkräfte von Tourismusunternehmen, insbesondere für Reiseveranstalter, entwickelt:
Mit dem Online-Training lernen die Lernenden den internationalen Menschenrechtsrahmen und die Erwartungen an (ihr) Unternehmen kennen. Sie werden sensibilisiert für die menschenrechtlichen Konfliktfelder ihrer Unternehmenstätigkeit. Darüber hinaus werden sie befähigt, Lösungsstrategien zu finden und die richtigen Entscheidungen zu treffen. 

Hier geht es direkt und ohne Anmeldung zu den e-Learning-Modulen:

Einsteigerkurs

Vertiefungskurs

Der „Roundtable Menschenrechte im Tourismus“:

Diese Multistakeholder-Initiative unterstützt Unternehmen der Reisebranche mit Tools für die Praxis und dem Austausch von Know-how bei der Entwicklung und Integration der menschenrechtlichen Sorgfalt im touristischen Management. Zudem werden Unternehmen, Reisende, Medien, Investoren, Lehrfachkräfte und Studierende sowie politisch Verantwortliche für die Einhaltung der Menschenrechte im Tourismus sensibilisiert.

www.menschenrechte-im-tourismus.net

Kontaktstelle des „Roundtable Menschenrechte im Tourismus“ für Österreich: Naturfreunde Internationale, Tel.: +43 (0)1 892 38 77 22 | E-Mail: cornelia.kuehhas@nf-int.org

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Detailinfos zum ÖRV Kinderhilfsprojekt

Newsletter der Children’s Shelter Foundation

ÖRV Kinderhilfsprojekt auf der Wiener Ferienmesse 2013

 

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ÖRV Nachhaltigkeitumfrage

 

Der Österreichische ReiseVerband führte in Zusammenarbeit mit der BEST-Sabel-Hochschule Berlin die größte jemals stattgefunden online-Befragung unter allen österreichischen Reisebüros durch. Mit 395 von 2157  Reisebüros war die Rücklaufquote von 18,3% ausgesprochen erfreulich. „Ziel der Befragung war es, einen repräsentativen Überblick zum Stellenwert von Nachhaltigkeit in den österreichischen Reisebüros zu erhalten und mit dem Ergebnis einer gleichen Umfrage vorigen Jahres in Deutschland zu vergleichen“, so Dr. Josef Peterleithner, Präsident des Österreichischen ReiseVerbandes (ÖRV). Immerhin für 61 % der antwortenden Reisebüros hat Nachhaltigkeit laut eigenen Angaben inzwischen eine große bis sehr große Bedeutung. Damit ist die Bedeutung der Nachhaltigkeit auch um 20 % höher als bei den deutschen Nachbarn. Auch glauben 33 % der Reisebüros, dass die Nachfrage nach Nachhaltigkeit in den letzten 3 Jahren gestiegen ist. Gleichzeitig ist aber die konkrete Nachfrage nach nachhaltigen Reiseangeboten auch in Österreich noch eher verhalten. Nur 9 % der österreichischen Reisebürokunden fragen daher konkret nach solchen Produkten nach, wobei hier im Vordergrund stehen: Natur- und Wanderreisen 34%), Fahrradreisen (23%) und Ökohotels/Biohotels 18%). Kompensationsmöglichkeiten wie sie z.B. MyClimate anbieten, werden nur von 10 % der Reisebürokunden angenommen, davon sind aber  86 % Geschäftsreisekunden. Ein entsprechender Aufholbedarf besteht hinsichtlich der Schulung der Agents, da immerhin 89% der österreichischen Reisebüros sich hinsichtlich Nachhaltigkeitsthemen nur bedingt gut vorbereitet fühlen. „Es ist noch viel Luft nach oben in Sachen Nachhaltigkeitsengagement der Touristikbranche“, so Dr. Ines Carstensen, Professorin und Projektleiterin an der BEST-Sabel-Hochschule Berlin.

„Nachhaltige“ Hemmschuhe im Kundengespräch sind das mangelnde Interesse des Kunden (64%), das Kundeninteresse nur beim Preis liegt (53%) oder Informationen zum Thema Nachhaltigkeit fehlen (40%)

„Wir wollen künftig an dem Thema Bewusstsein für Nachhaltigkeit verstärkt arbeiten. Die Studie wird den teilnehmenden Betrieben zur Verfügung gestellt und  die Ergebnisse in den diversen ÖRV-Ausschüssen thematisiert“, so Dr. Walter Säckl, Generalsekretär des ÖRV. Überlegt wird auch, ob in absehbarer Zeit den Reisebüros ein eigenes Online-Schulungstool zum Thema Nachhaltigkeit zur Verfügung gestellt wird.

 ÖRV Umfrage Nachhaltigkeit  - Ergebnisstudie

 

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Kleine Seelen, grosse Gefahr...

 

So helfen Sie mit, Kinder in Urlaubsländern vor sexueller Gewalt zu schützen.

Der ÖRV bekennt sich zu seiner gesellschaftlichen Verantwortung und zeigt offensiv die moralische Verurteilung der sexuellen Ausbeutung von Kindern und Jugendlichen.

Der Videospot "Witness" soll Reisende und darüberhinaus möglichst viele Menschen mit der Botschaft "Nicht wegsehen" für das Thema erreichen und sensibilisieren.

Wir können sexuellen Missbrauch von Kindern verhindern, wenn wir "Nicht wegsehen".

Downloads:

Folder "Kleine Seelen, große Gefahr"

12 weitverbreitete Irrtümer

Stop! Sexuellen Missbrauch von Kindern ... - YouTube ▶ 0:49

Nicht Wegsehen! Missbrauch von Kindern ... - YouTube  ▶ 0:21


 
Verhaltenskodex zum Schutz der Kinder
Freiwillige Selbstverpflichtung des ÖRV (Österreichischer ReiseVerband) und seiner Mitglieder aus 2001

ECPAT e-Learning Tool

Gehen Sieeinfachauf "www.childprotection-tourism.org"und registrieren Sie sich unter dem "login"-Button (am Seitenende, unten Mitte).

Erläuterungen und Infofolder

e-Learning Tool - www.childprotection-tourism.org

 

Information:
www.ecpat.at, www.ecpat.net,
www.thecode.org
Email : info@ecpat.at
Telefon: +43 1 293 16 66

Kinderarbeit im Tourismus ist in vielen Regionen der Erde weit verbreitet. Vielfach werden
Kinder auch sexuell ausgebeutet – von TouristInnen und Einheimischen. Daher kommt es in
Tourismusdestinationen häufig auch zu Kinderhandel. Damit wird klar gegen die
Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen verstoßen. Wie können Reiseveranstalter
zum Schutz der Kinderrechte beitragen? Und was kann ich selbst als Reisende/r tun? Diese
Fragen beantwortet das Video kurz und bündig in 3 Minuten:
https://www.youtube.com/watch?v=icViNAn0NiA&feature=youtu.be